QSP Knife Neckmuk D2 Stahl satin G10 grün Neckknife Kydex Arthur Brehm

Artikelnummer: QS125-C

Vielseitiges Neckknife

Kategorie: Neckknife


38,89 €

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Produkt vergriffen


Beschreibung

QSP Knife Neckmuk

QSP demonstriert Kundennähe, wie wir sie uns vorstellen. Das und die traumhafte Qualität zu absolut fairen Preisen haben uns überzeugt. - QSP passt richtig gut zu unserem Konzept und insbesondere dieses Messer darf in keiner Sammlung fehlen.

Technische Details:

  • Gesamtlänge: 165 mm
  • Klingenlänge: 73 mm
  • Klingenmaterial: D2 Stahl
  • Griffmaterial: G10
  • Gewicht: ca. 107 g

Lieferumfang: Messer und Kydexscheide und Kugelkette

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Vorweg: Die Bewertung möchte ich als neutral verstanden wissen. Mein wesentliches Problem mit diesem Messer mag für andere keines sein. Auch kann ich keine Aussagen im Zusammenhang mit längerem Gebrauch machen, da ich das Messer kurz nach Erhalt retourniert habe. Das Positive: Die Verarbeitung erscheint tadellos, der Sitz in der mitgelieferten Kydex-Scheide ist sehr gut. Die Auslieferungsschärfe (lediglich an Papier getestet) ebenfalls. Subjektiv: Die allgemeine Erscheinung, die Nesmuk-Klingenform, die Farbe von Griff und Scheide (grün) gefallen. Das Gesamtgewicht für dieses ausdrücklich als Neckknife konzipierte Messer dürfte einigen zu hoch sein. Der Grund für die Rücksendung ist jedoch ergonomischer Art: Das Griff-Design ist eine Mischung aus Allan Folts Griffmulden seiner Minimalist-Modelle und dem Entenkopf-Design des von Jerry Hossom designten Le Duck. Leider heben sich die jeweiligen Vorteile in Arthur Brehms Interpretation gegenseitig auf. Ich habe Handschuhgröße 8,5 bis 9 und es gelingt mir leider nicht auf dem Neckmuk eine akzeptable oder gar bequeme Griffhaltung finden.
Es hat gute Gründe, warum bei den Minimalist-Modellen auf einen Entenkopf am Griffende verzichtet wurde bzw. das Le Duck keine Griffmulden aufweist. Beides funktioniert jeweils nur für sich, es sei denn, dass man über eine für die Kombination beider Elemente perfekte Handgröße verfügt. Eine Binsenweisheit: Je schlichter, geradliniger ein Messergriff, desto universeller ist er in Sachen Griffpositionen.
Meine Finger passen zwar perfekt in die Griffmulden des Neckmuk, der kleine Finger muss sich jedoch verbiegen, um an dem Entenkopf-Ende Halt zu finden. Dies ist unmittelbar (und nicht erst nach längerem Gebrauch) unbequem. Positioniere ich den kleinen Finger dort, wo er „natürlicherweise“ zum Liegen käme, landet er genau auf dem „Entenschnabel“, also der höchsten Erhebung des Griffendes.
Umgekehrt wird es noch deutlicher: Positioniere ich zunächst meinen kleinen Finger über dem „Entenschnabel“ und lege dann meine weiteren Finger locker ab, so kommen diese eben nicht in den dafür vorgesehenen Griffmulden zum Liegen, sondern (gilt für Mittel- und Ringfinger) auf den Erhebungen derselben. Ich besitze zahlreiche kleinere feststehende Messer, darunter auch mehrere aus der Minimalist-Serie sowie das Le Duck. Ich muss sagen, dass beide in ergonomischer Hinsicht deutlich besser gestaltet sind: Die Minimalists liegen selbst dann noch in der offenen Handfläche und schmiegen sich in die Fingerzwischenräume, wenn man die Hand nahezu senkrecht hält. Der Entenkopf des Le Duck ist zwar auch nicht gerade bequem, allerdings zwingt einen der bogenförmig gehaltene Griff auch nicht in irgendwelche Fingermulden, sodass Ring-, Mittel- und Zeigefinger eine bequeme Position auf dem Griff finden können. Außerdem liegt der Griff durch seine Fischtail-Form und das griffige Gummimaterial deutlich besser in der Hand.
Es wäre wirklich verlockend gewesen, meiner Sammlung ein vergleichbar gutes Design, wertig, in guter Verarbeitung, mit einer Nesmuk-Klinge aus D2-Stahl, hinzuzufügen. Leider komme ich zu der Erkenntnis, dass die Kombination von (an sich) positiven Designelementen nicht zu einem guten oder gar besseren Neuen führt. Beide Prinzipien (ausgeprägte Fingermulden, ausgeprägtes Griffende) erfüllen den angestrebten Zweck, eine sichere Handlage. Aber eben nur jede für sich.
Ich würde mir beim Neckmuk zumindest einen kürzeren Griff wünschen, was auch zu einem ausgewogeneren Verhältnis von Klingen- zu Grifflänge führen würde. Eine etwas geringere Klingenstärke würde zudem zur Gewichtseinsparung führen, was dem „Neckmuk“ ebenfalls gut täte.

.,28.12.2019
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